
1.Mose 1,11.: “Und Gott sprach: es lasse die Erde aufgehen Gras und Kraut, das Samen bringe und fruchtbare Bäume…,die ein jeder in seiner Art Früchte tragen…”
“Der dritte Tag IV”: Die Schlussaussagen des vorhergehenden Bildes waren bereits die Überleitung zu diesem: Ein uralter Weinstock. Er trägt viele Arten von Früchten. In ihnen sind die Samen. Er wächst auf einem dem Licht zugewandten Hang. Er muss gestützt werden, so überladen ist er. Es ist verständlich, dass hier “Frucht” im übertragenen Sinne gemeint ist: Taten und Worte, die mehr bedeuten als die tägliche, zwar notwendige Sorge um das, was der Leib braucht. Der Mensch lebt eben nicht vom Brot und den essbaren Früchten allein. Er braucht mehr.
Und dieses “Mehr” hat der Schöpfer von Anfang an schon vorgesehen. Es ist in dem zu finden, der von sich sagt: “Ich bin der Weinstock, und mein Vater (im Himmel) , seine Stütze, der Weingärtner…” (Johannesevangelium 15,1f)








