1.Mose 1,11. – “Der dritte Tag IV”

1.Mose 1,11. "Der 3.Tag II"

1.Mose 1,11.: “Und Gott sprach: es lasse die Erde aufgehen Gras und Kraut, das Samen bringe und fruchtbare Bäume…,die ein jeder in seiner Art Früchte tragen…”

“Der dritte Tag IV”: Die Schlussaussagen des vorhergehenden Bildes waren bereits die Überleitung zu diesem: Ein uralter Weinstock. Er trägt viele Arten von Früchten. In ihnen sind die Samen. Er wächst auf einem dem Licht zugewandten Hang. Er muss gestützt werden, so überladen ist er. Es ist verständlich, dass hier “Frucht” im übertragenen Sinne gemeint ist: Taten und Worte, die mehr bedeuten als die tägliche, zwar notwendige Sorge um das, was der Leib braucht. Der Mensch lebt eben nicht vom Brot und den essbaren Früchten allein. Er braucht mehr.
Und dieses “Mehr” hat der Schöpfer von Anfang an schon vorgesehen. Es ist in dem zu finden, der von sich sagt: “Ich bin der Weinstock, und mein Vater (im Himmel) , seine Stütze, der Weingärtner…” (Johannesevangelium 15,1f)

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1.Mose 1,11 – “Der dritte Tag III”

Der dritte Tag III

1.Mose 1,11: “Es lasse die Erde aufgehen Gras und Kraut…und fruchtbare Bäume…”

“Der dritte Tag III”: Der Schöpfer denkt zuerst daran, dass der noch zu erschaffene Mensch,
Nahrung für seinen Leib braucht. Was zu sehen ist, ist das Essbare. Die Erde bildet eine Schüssel oder Wanne, in der alles reichlich zu finden ist. Wieder ist sie zum Licht hin geneigt, ohne das es kein Reifen und Gedeihen, geschweige denn ein späteres Genießen gibt. Die Erdfrüchte strecken zwar ihre Wurzeln in eine andere Richtung, sind aber durch ihr Kraut auch auf jenes angewiesen. Die Bäume verbiegen sich so, als wollten sie der Rotation des Planeten widerstehen und die angenehme Helligkeit nicht verlassen.

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1.Mose 1,11 – “Der dritte Tag II”

Der dritte Tag II

1.Mose 1,11: “Und Gott sprach: Es lasse die Erde aufgehen Gras und Kraut…, das Samen bringe”

“Der dritte Tag II”: Das Blühen der Blumen ist in vollem Gang. Die Blüten stehen alle in der Richtung des warmen, gelben Lichtes, sie sind weit geöffnet. Diese Neigung der Komposition unterstützt die Aussage, dass sie nicht nur wichtig sind für die künftige Frucht, sondern zeigt auch ihre Abhängigkeit vom Licht. Das Kraut braucht wohl diesen langen Prozess nicht so sehr. es ist bereits gewachsen.

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1.Mose 1,11+12. – “Der dritte Tag I”

Der dritte Tag I

1.Mose 1,11+12.: “Und Gott sprach: Die Erde lasse aufgehen Gras und Kraut… Und die Erde ließ aufgehen…” Bild : Der 3.Tag I. Was da berichtet wird, kann ein einzelnes Bild nicht darstellen. Dazu braucht es fünf.

“Der dritte Tag I”: Das Erste vermittelt die Aktivität Gottes durch seinen Geist(als Taube). Was er “ausbrütete” (1.Mose 1,2), ist sichtbar geworden. Die “Taube” verleiht dem Wort Gottes und demWerden Dynamik. Ihre ausgreiteten Schwingen fassen das, was wuchs, zu einem bunten Strauß zusammen. Die Erde hat damit nur mit göttlicher Kraft alles hervorbringen können. Im Text ist – wörtlich – vom “Begrünen” die Rede. Beim “3. Tag I” herrschen jedoch noch die Erdfarben vor. Ja, es sind bereits bunte Blüten, die die Vorboten der besten Früchte sein können, entstanden. Die ganze Bewegung der Komposition ist – wie auch in den folgenden Gemälden – eindeutig zum Licht hingeneigt. Sie bekommt zu ihm hin eine Schlagseite. Der, der von sich sagen kann: “Ich bin das Licht der Welt”, ist derselbe damals wie heute, der “das Leben” (Joh.8,12 u. 14,6) ist. Ohne ihn und sein Wort gedeiht nichts.

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1.Mose 1,9-10. – “Vor dem dritten Tag”

Vor dem dritten Tag

1.Mose 1,9-10. “Und Gott sprach: Es sammle sich das Wasser unter dem Himmel an besondere Orte…” Bild “Vor dem dritten Tag”.– Nach der Erdbebenkatastrophe in Japan (11.3.11) ist es erneut klargeworden, dass in dieser Welt und im Weltenraum alles in Bewegung ist. Es konnte sich das Wasser auf Gottes Befehl leicht “sammeln”. Die Taube, das Sinnbild seines Geistes, vermittelt seine Gegenwart. Die Veränderungen können durch Vulkane und Erdbeben geschehen sein, darum die roten und gelben Farben. Es verschiebt sich alles, es mögen die Erdplatten sein, die im Wasser- oder Feuerpfuhl schwimmen. Nur die grünen Töne verheißen etwas Zuversicht.

Die Taube jedoch, der Heilige Geist, setzt ein rotes Kreuz als größeres Hoffungszeichen im sonstigen Chaos. Sein Sinn ist noch nicht fassbar. Aber Gott hat es in seinem Plan schon vorgesehen, für den Fall, dass der (später geschaffene) Mensch ihm aus dem für ihn so heilsamen Ruder läuft. Bisher jedoch beurteilt er das, was er geschaffen hatte, als “gut”. Es ist ja die Materie, die sich ihm fügt, und nicht der Mensch mit eigenem Willen.

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“Es werde eine Feste zwischen den Wassern…” – Der zweite Tag II

“Es werde eine Feste zwischen den Wassern…” – Der zweite Tag II

“Es werde eine Feste zwischen den Wassern…” – Wellen auf zwei Ebenen

1.Mose 1, 6-8 “Es werde eine Feste zwischen den Wassern…” 1. Bild “Der zweite Tag II” und das Bild “Wellen auf zwei Ebenen”:
Einmal ist die sog. “Feste” eine einfache Wölbung, umgeben von Wellen. Oder es ist eine gebogene Linie mit zwei Kurven. Jeweils sind auf der unteren Hälfte die Farben kalt und die Linien unterstützuen die Bewegung.

Es ist jedenfalls alles Geschaffene noch im Fluss. Der sog. Himmel ist das einzig “Feste”. Hier verfestigen sich die Wellenlinien zum sog. Firmament

Gewiss, es ist die Welt und der Weltraum in der Vorstellung der damaligen Zeit. Jedoch der sog. Himmel offensichtlich höher als das, was wir heute “Weltraum” nennen. Denn von dem sog. Wasser oberhalb jener Trennungslinie, die “Feste” bezeichnet wird, ist fortan nie mehr die Rede.

Das Interesse konzentriert sich ganz auf die untere Hälfte, die uns Menschen angeht.

Die Bibel macht keine Spekulationen über das sog. Jenseits. Der Gestaltungsfreude ist für die Kunst darum keine Grenze gesetzt. Mehr als die überwiegende Helligkeit und Harmonie soll auch hier nicht verdeutlicht werden. Aber das ist genug. Unserer Vorstellung kam nur der entgegen, der aus dieser Region in unsere Zeit kam, Jesus. Er wusste mehr, konnte es aber uns nicht sagen, geschweige denn zeigen (Joh 3,12.13.).

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“Es werde eine Feste zwischen den Wassern…” – Der zweite Tag I

1.Mose 1,6-7 "Es werde eine Feste zwischen den Wassern..."

1.Mose 1,6-7 “Es werde eine Feste zwischen den Wassern…” – Der zweite Tag I:
Das sog. “Feste” ist der Himmel. Es ist hier als das einzige Feste genannt, während sonst alles noch im Fluss ist.

Das Finstere ist nicht wert, mit einem Namen benannt zu werden. Nun, das, was Himmel genannt wird, hat nach dem Neuen Testament auch keinen bleibenden Bestand (Matth.24,35), was aber ewig bleibt, ist hier in geballter Form gemalt.

Es sind Gestalten wie Symbole des jenseitigen Daseins. Es sind Repräsentanten, die als Boten von Gottes Welt und ewiger Realität zeugen. Sie sind in gegenständlicher Form dargestellt, obwohl sie nur sehr selten sichtbar werden. Aber sie werden für die menschliche Vorstellungswelt erkennbar, abstrakt könnte es niemand fassen. Darum sind Pferde, Posaunen, ein Adler und eine Taube zu sehen.

Die einzig für Menschen echt fassbare Gestalt sandte jedoch Gott nur in seinem Sohn Jesus Christus. Er aber ist in der alttestamentlichen Schilderung der Schöpfungsgeschichte noch nicht konkret zu entdecken. Das ist einer späteren Zeit vorbehalten.

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“Licht im Spalt” Die Trennung von Licht und Finsternis

"Licht im Spalt" Die Trennung von Licht und Finsternis

1.Mose 1,4b “Licht im Spalt” Die Trennung von Licht und Finsternis einmal anders:
Die Trennungslinie ist wie ein Lichtspalt. Und Licht dringt in sie noch hinein. Es hält die Trennungslinie offen.Zwar sind Teile der Finsternis rudimentär erkennbar, aber die Zuwendung des Lichts giltder oberen Hälfte der Kugel. Hoffnungsvoll ist das Grün wahrnehmbar, obwohl noch keine Pflanzenwelt existiert. Jene Hälfte braucht eben keine Vegetation um uns zuversicht zu vermitteln. Der Schein des Lichtes genügt. Das gilt für jede Art von Wüste in dieser Welt. Dieses Licht “scheint – auch heute in dieser noch überwiegend dunkel gebliebenen Welt” meint Johannes (Joh. 1,5). Darum ist die untere Hälfte der größere Teil der Kugel. Er sagt jedoch die Finsternis habe es nicht “begriffen” oder “ergriffen”. Das klingt so, als wolle sie weder ihren vorhandenen “Verstand” noch ihre “Hände” einsetzen. Damit wird Licht und Finsternis personalisiert und der Schöpfungsvorgang über einen wissenschaftlichen Erklärungsversuch seiner Entstehung hinausgehoben, und wir haben es mit dem Herrn zu tun, der sich das “Licht der Welt ” (Joh.8,12) nennt. Ohne ihn gibt es keine verbindliche Betrachtung und richtiges Verständnis der Schöpfungsgeschichte.

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Dekalog Bilderzyklus – Fernsehbericht

Fernsehbericht zur Ausstellung “Dekalog” in der Erlöserkirche Bamberg im Jahr 2003:

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Der erste Tag

Der erste Tag

Der erste Tag. Genesis I
1.Mose 1, 3a “Und Gott sprach….” Gott spricht Wie kann`s zugehen? Das Rätsel bleibt ungelöst. Das Johannesevangelium (Joh.1,1)meint: “Am Anfang war das Wort und Gott war das Wort”. Jedenfalls zeigt er sich als eine lebendige Person. Und er spricht auch heute so,dass der Mensch ihn verstehen, wenn auch nicht begreifen kann. Zu wem Gott ganz persönlich redet, der wird für ihn auch eine lebendige Persönlichkeit, bleibt nicht im Tod der Gottesferne.

“Es werde Licht! und es ward Licht”(1Mose 1,3b)- ohne Sonne?! -Diese Frage war vor weit mehr als 1000 Jahren schon für die vielen Sonnenanbeter eine Provokation.Aber das Unvorstellbare ist nur in abstrakter Malerei zu vermitteln. Es kann in einem Erdenrund zusammengefasst sein, muss es aber nicht. Denn das Licht reicht darüber hinaus, “Und Gott wohnt in einem Licht, da niemand zukommen kann”(1.Tim.6,16). Die Voraussetzung für Leben auf Erden ist nicht Sonnenlicht, sondern er und der Schein, der von ihm ausgeht. Das wird von ihm als “gut” beurteilt, und der Vorgang wird “Tag” genannt.

Das ist ein Zeitbegriff. Aber der, der ihn geprägt hat, ist zeitlos “vor allem Geschaffenen schon da”(Kol. 1,15-17), “von Ewigkeit her “, “ehe der Welt Grund gelegt war”(Eph 1,4 Offb. 1,18). Dennoch gibt er sich zu erkennen, nicht zuletzt in dem, der sich “Licht der Welt”nennt!

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